Die Technik der elektronischen Zigarette und einiges zum Nikotin

Erinnern Sie sich noch an den Augenblick, in dem Sie das erste Mal Bekanntschaft mit dem Rauchen machten? Es war eigentlich ganz einfach: Sie mussten den kleinen Tabakstängel nur zwischen die Lippen stecken, ein Feuerzeug an sein Ende halten und kräftig ziehen. Mit der elektronischen Zigarette läuft es nicht viel anders, denn auch an ihrem Mundstück müssen Sie kräftig ziehen. Aber damit sind die Gemeinsamkeiten auch schon an ihrem Ende. Eine elektronische Zigarette müssen Sie natürlich nicht anzünden, sondern nur ihren Tank mit dem Liquid Ihrer Wahl befüllen. Und sie braucht natürlich Energie, die gemeinhin von einem Akku kommt. Dieser ist entweder fest verbaut, oder es handelt sich um einen, den Sie wechseln können. Gut ist es darüber hinaus, wenn sich dieser Akku mit einer variablen Spannung auszeichnet.

Auf dem Akku finden Sie noch eine wichtige Angabe aufgedruckt, nämlich mAh. Das ist die Abkürzung für „Milliamperestunden“. Je höher dieser Wert ist, desto längere Lebensdauer hat der Akku. Womit wir schon mitten in der Technik wären. Die vielen Begriffe können einen Anfänger wirklich abschrecken, aber eigentlich ist es ganz einfach. Erinnern Sie sich einfach an den Physikunterricht in der Schule, auch, wenn das schon einige Jahre her ist. Bei der Technik der elektronischen Zigarette geht es nämlich um Begriffe wie Volt, Ohm und Watt. Diese möchte Ihnen dieser Artikel einmal kurz näher bringen. Ohm zeigt den Widerstand des elektrischen Stroms an. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass umso mehr Energie durch den Verdampferkopf fließt, desto niedriger dieser Wert ist. Er erzeugt größere Hitze, und es gibt natürlich auch mehr Dampf. Aber Sie werden auch Ihren Akku öfter wechseln oder gar neu kaufen müssen. Dasselbe gilt auch für das Liquid, von dem Sie mehr verdampfen. Was tut man nicht alles für die gewaltigen Dampfwolken!
Volt hingegen zeigt die Spannung des Stroms und Watt die Leistung an. Wenn Sie nun an der Watt-Zahl Ihrer elektronischen Zigarette drehen, wird es die nötige Spannung automatisch anpassen. Watt zeigt also an, wie viel Strom produziert wird. Und Volt zeigt, wie viel von dieser Energie tatsächlich fließt. Moderne Geräte lassen all diese Einstellungen zu, und Sie müssen selbst austesten, mit welchen Ihr Dampfgenuss am höchsten ist.

Aber eigentlich geht es einem Dampfer ganz ähnlich wie dem Raucher. Sein Bestreben ist es nämlich auch, seinem Organismus das Nikotin zuzuführen, von dem er abhängig geworden ist. Die elektronische Zigarette verbrennt mehr von dem Genussgift, und daher ist ihr Konsum längst nicht so schädlich. Darüber hinaus können Sie mit der Wahl des Liquids selbst bestimmen, wie viel Nikotin Sie sich zuführen möchten. Ja, es gibt sogar Liquids, die überhaupt kein Nikotin beinhalten. Der Genuss muss dadurch natürlich nicht auf der Strecke bleiben. Falls in Ihrem Haushalt kleine Kinder leben, sollten Sie streng darauf achten, dass diese mit dem Liquid nicht in Berührung kommen. Die Fläschchen haben zwar grundsätzlich einen kindersicheren Verschluss, aber dennoch sollten Sie sehr vorsichtig sein. Das gilt natürlich auch für das Gerät an sich, es gehört auf keinen Fall in die Hände von Kinder. Es ist kein Spielzeug! Und auch sich selbst sollten Sie schützen. Wählen Sie daher nur ein Liquid, das von einem bekannten Hersteller stammt. Von den so genannten No-Name-Artikeln sollten Sie in diesem Zusammenhang auf jeden Fall die Finger lassen. Denn sonst setzen Sie sich und Ihre Gesundheit größeren Risiken aus. Aber welche Nikotinstärke sollen Sie nun wählen? Das hängt davon ab, wie viele Zigaretten Sie im Allgemeinen konsumierten, und wie stark diese waren. Wenn Sie ein sehr starker Raucher waren, der drei oder mehr Schachteln brauchte, müssen Sie sich nach einem Liquid mit 36 mg/ml Nikotin umsehen. Solche Stärken gibt es aber leider nur in einigen wenigen Shops, oder Sie lassen sie eigens für sich bei einem renommierten Hersteller ordern. Falls Sie nur eine Schachtel geraucht haben, kommen Sie mit einer Nikotinstärke von 16 bis 18 mg/ml gut hin. Bei zwei Schachteln liegt der Richtwert bei 24 mg/ml. Aber wenn Sie sich nur in Gesellschaft die eine oder andere Zigarette angesteckt haben und eine Schachtel einige Tage lang reichte, brauchen Sie nur ein Liquid, dem 6 bis 9 mg/ml Nikotin zugesetzt wurde.

Und was das Schöne ist: All diese Stärken lassen sich untereinander mischen, sodass Sie sich immer mehr durchtesten können. Nicht wenige ehemalige Raucher berichten sogar, dass sie ihre Nikotinsucht dank der elektronischen Zigarette völlig besiegen konnten. Sie verwenden nun Liquids ohne Nikotin und erfreuen sich an den dichten Dampfwolken, die sie mit ihrem Gerät erzeugen.

Recommended Posts