Wie erzeugen Sie mit Ihrer elektronischen Zigarette besonders viel Dampf?

Viele Nutzer einer elektronischen Zigarette lieben es, besonders dichte und große Dampfwolken zu erzeugen. Wenn sie die sprichwörtliche Hand vor ihren Augen nicht mehr sehen können und natürlich auch das nähere Umfeld hinter dem Dampf verschwunden ist, fühlen sie sich erst richtig wohl Inzwischen gibt es gar regelrechte Wettkämpfe, die nicht nur in Deutschland von unzähligen Dampferclubs veranstaltet werden. Aber auch zu Hause ganz für sich allein trägt viel Dampf nicht unerheblich nicht nur zum Genuss, sondern ganz sicher auch zur Freude bei. Es ist eben einer der interessanten Vorteile, von denen ein Raucher herkömmlicher Tabakzigaretten nicht einmal träumen kann.
Wenn Sie dies ebenfalls erreichen möchten, gibt es einige Kniffe, die Sie beachten sollten. Diese werden wir Ihnen in diesem Betrag einmal näher ausführen. Zunächst ist es am besten, wenn Sie ein Liquid wählen, das mehr VG (natürliches Glyzerin) als PG (Propylenglykol) aufweist. Bei einem solchen Produkt werden Sie auch einen wesentlich besseren Geschmack feststellen. Dieses Liquid ist aber auch ziemlich zähflüssig, und Sie brauchen unter Umständen einen geeigneteren Verdampfer als den, der dem Starterset beilag.

Viele der heutigen Modelle lassen aber auch individuelle Anpassungen des Verdampferkopfes zu. Das ist optimal, wenn Sie ein Freund dichter Dampfwolken sind. Denn umso kleiner der Widerstand des elektrischen Stroms ist, desto dichter und gewaltiger ist der Dampf. Besonders zeichnet sich hier der so genannte Sub Ohm-Bereich aus, der zwischen 0,15 Ohm und >1,0 Ohm angesiedelt ist. Auf diese Weise können Sie erreichen, dass dem Verdampferkopf ungleich mehr Energie zugeführt wird, mit der er arbeiten kann, was automatisch zu mehr und noch dichterem Dampf führen wird. Die Crux bei der Sache ist allerdings, dass Sie den Akku wesentlich öfter wechseln oder gar neu kaufen müssen. Und keine Sorge: Ihre Stromrechnung wird dadurch nicht wesentlich höher ausfallen. Und da mehr Energie auch zu größerer Hitze führt, ist es von Vorteil, wenn Sie die Temperatur selbst kontrollieren und gegebenenfalls neu einstellen können. Dafür brauchen Sie ein Gerät, das es zulässt, die Wattleistung zu regulieren. Weiterhin sollte der Verdampferkopf viel kühlende Luft zirkulieren lassen können, denn sonst wird das komplette Gerät zu heiß, und es können Probleme auftreten. Bei billigen Geräten, die von keinem renommierten Hersteller, sondern aus eher dubiosen Quellen stammen, soll es gar schon vorgekommen sein, dass sie explodierten. Verwenden Sie am besten einen hochwertigen Akku, den Sie mehr aufladen können. Ein solches Accessoire liegt einem handelsüblichen Starterset meist nicht bei, aber Sie können es problemlos in jedem Dampfershop kaufen. Besorgen Sie sich aber zwei Akkus, damit Sie immer einen im Vorrat haben, den Sie aufladen, während Sie den anderen in Verwendung haben.

Je mehr Luft im Spiel ist, desto weniger stark müssen Sie am Mundstück Ihrer elektronischen Zigarette ziehen. Und dennoch werden Sie Dampfwolken erzeugen, deren Dichte wirklich beeindruckend ist. Sie können sich auch langsam an die Sache heran tasten. Dazu gehen Sie folgendermaßen vor: Stellen Sie die Wattzahl so niedrig wie möglich ein, um besonders viel Luft zirkulieren zu lassen. Anschließend nehmen Sie ein paar Züge, um festzustellen, ob der Dampf auch nicht zu heiß ist. Wenn das der Fall ist, können Sie die Wattzahl kontinuierlich erhöhen, bis Sie die Menge und die Temperatur erreicht haben, die Ihnen angenehm erscheint. Aber wie gesagt: Gehen Sie hier langsam vor, denn wenn Sie die Wattzahl zu schnell und zu stark hinauf schrauben, werden Sie einen sehr unangenehmen Geschmack nach Verbranntem wahrnehmen. Ganz richtig spricht man im Dampferlatein hier auch von „Kokeln“. Sie sehen also, es gibt bei jeder Einstellung sowohl Vorteile, als auch einige Nachteile. Es ist nicht möglich, hier generell gültige Aussagen zu treffen, denn über persönliche Vorlieben und Geschmack lässt es sich nun einmal nicht streiten. Das muss aber nicht bedeuten, dass Sie sich mit den Standard-Einstellungen Ihrer E-Zigarette zufrieden geben müssen. Ganz im Gegenteil können Sie sich eine Menge Freude beim Testen und Experimentieren verschaffen.

Vielleicht gibt es in der Nähe Ihres Wohnortes einen der vielen Dampferclubs, dem Sie beitreten können. Das ist nämlich der richtige Ort, um Gleichgesinnte zu treffen und in angenehmer Atmosphäre einen gemütlichen Abend lang fachzusimpeln. Geben Sie Ihr erworbenes Wissen ohne Bedenken weiter, jeder Anfänger wird für wertvolle Tipps dankbar sein. Und wenn Sie selbst Fragen haben, gibt es im Dampferclub sicherlich einige Dampfer, die bereits viel Erfahrung gesammelt haben und Ihnen gerne auf die Sprünge helfen.

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